
Do you know Angela? You probably do, but if you don’t, here is a short explanation: Angela is a fictional character from the American TV show The Office (same concept as Stromberg in Germany), and she is quite remarkable. She might be my favourite character (not entirely sure though). Angela is very conservative and has a traditional moral concept. At the same time, she is the former head of the Office party committee, so she was able to bridle the nonchalant staff and make sure nothing gets out of control. In her free time, she enjoys cats, Anne Geddes Photography and her secret affair to the office-weirdo Dwight. So, really, Angela is the epitome of a podsnap.
Yes. That’s Angela.
I have a confession to make. Sometimes, I feel like her. To be honest, everytime I see Angela, I feel a very, very strong bond with her. All the cheesy cat pictures and staged child photography at her fictive office desk. The high-necked cloths and the perfect hair, every day, not ever (!) making a wrong move. We really do have certain things in common. We really do.

Eine Sache, die mir bei Gestaltungsprozessen am meisten Spaß macht, ist Paper Prototyping. Es ist eine gute Abwechslung zum Blick in den Bildschirm, man kann seine Hände geschickt einsetzen und bekommt ein dreidimensionales Gefühl für das zu gestaltende Objekt. Und das Beste daran ist, dass man die Methode auch für digitale Projekte einsetzen kann – zwar schematischer, aber dennoch effektiv.

Gleichzeitig bringt Paper Prototyping einen schwierigen Aspekt mit sich: Für jeden, der es nicht kennt, sieht es aus wie unsinnige Bastelei. Ich tue mich schwer, den „Bastel-Prozess“ als gestalterischen Prozess anzusehen und somit auch zu verteidigen. Manchmal bastelt man Tage an einem Objekt aus Papier, das laienhaft aussieht und später vermutlich im Mülleimer landet. Für den Designer macht es Sinn – er bekommt ein Gespür für die Form und Dimension des Produkts – für den Auftraggeber wirkt es womöglich wie Zeitverschwendung.

Wie immer gilt also: Nur wer sich und seine Arbeit ernst nimmt, kann auch ernstzunehmende Gestaltung machen. Wir arbeiten gerade an den Printprodukten zu Romans Film Wie Sie Sehen und haben zum Glück keine ungeduldigen und ahnungslosen Kunden im Nacken sitzen. Es nimmt Form an. Wir sind aufgeregt.
(…) I can’t really explain what I mean. Sorry, I think I am just kind of moody at the moment. It will be better next week. But well, sometimes I just start comparing my life to others, or I start asking which role I play in my life in particular, and these questions are kind of complicated as there are no proper answers, I guess. Everything has to be learned and improved and re-learned and re-improved; it feels like living a good life is so much work! And maybe sometimes I am too lazy for all the work. But at the same time, I really love improving and living and all that, so—I’m just weird. It’s ok.
Undecided shapes
Ich lebe nun seit zweieinhalb Jahren in einer nur mäßig angesagten Gegend Neuköllns. Hier ist es nicht besonders lauschig, nachts sogar manchmal unheimlich. Wenn man kann, vermeidet man es, nach 23 Uhr draußen zu sein – weil man da eben nichts mehr zu suchen hat auf den Straßen im Körnerkiez. Falls man aber doch mal spät nach Hause kommt und vom U-Bahnhof zur Wohnung laufen muss, empfiehlt sich der Neuköllner Gang. Hierbei gibt es einiges zu beachten:
Kleidungstechnisch bietet sich eine leichte Kapuzenjacke oder ein Hoodie an. Die Kapuze wird lässig über den Kopf geschlagen, damit das Gesicht ins Dunkle tritt.
Die Körperhaltung ist wichtig: Hände wahlweise in die Jackentaschen oder etwas vom Körper abgestreckt nach unten gerichtet. Der Blick ist ernst und zielgerichtet, während sich die Schultern nach Hinten drücken und sich die Brust stolz nach vorne schiebt.
Zur Gangart: Der Schritt ist minimal breitbeinig, nicht zu prollig, aber keinesfalls graziös. Die Schultern bewegen sich mit dem Schritt, die Arme sollten aber nicht dynamisch schwingen – sie müssen steif und stark gehalten werden. Beim Laufen bewegt sich der Kiefer parallel mit den Schultern minimal im Rhythmus des Ganges – aber nicht übertreiben! Der Blick bleibt ernst, der Schritt ist forsch. Wir haben ein Ziel, die warme Wohnung (aber das weiß hier keiner – wir haben ein Ziel, und das ist geheim; geheim und sehr ernst).
Heavy Rain. Für die Yaez #59.
paulchen:
Fuck Yeah #instaphoto #upfront http://instagr.am/p/JQCTzEKti6/
One of the many reasons you should come to up.front.ug: Stamps and cheap drinks!