Führt man eine Beziehung außerhalb des Rahmens, in dem man sich eigentlich bewegt, gibt man ihr die Chance, viel mehr zu sein als das, wofür sie bestimmt ist. Schon der Begriff Beziehung wird außerhalb dieses Rahmens bis zu einem gewissen Grad redundant (ist aber dennoch angebracht). Eine körperliche Beziehung beispielsweise bleibt dann als solche gedacht und muss sich nicht der Frage stellen, welcher Ernsthaftigkeit sie nun entspricht, und wo sie nun sozial und gesellschaftlich aneckt. Sie passiert, ohne hinterfragt werden zu müssen, sie beginnt und endet im Stillen. Dieses Fehlen von Kontext ist ungewohnt entspannend, weil es keinerlei Erklärung bedarf.

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